Ich stehe pro Jahr in 100 bis 200 Objekten und sehe fast immer die gleichen Kleinigkeiten, die Bilder unnötig schwer machen: ein Kabel, das über den Fernseher hängt. Eine Zahnbürste im Waschbecken. Ein Rollator im Flur. Die Fotos bekommen wir trotzdem gut hin. Aber jedes dieser Details kostet Zeit vor Ort oder Retusche am Rechner. Und beides kann man vermeiden, wenn Sie vor meinem Kommen 30 bis 60 Minuten investieren.

Hier sind die fünf Punkte, die ich Vermietern von Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Hotels immer wieder ans Herz lege.

1. Alles Persönliche verschwindet

Die Bilder sollen zeigen, wie sich Ihr zukünftiger Gast in der Wohnung sehen soll — nicht, wie Sie zuletzt darin gelebt haben. Alles, was persönlich wirkt, gehört für 60 Minuten in eine Kiste oder in den Schrank.

2. Betten und Textilien in Form bringen

Das Bett ist auf 90 Prozent aller Ferienwohnungs-Bilder das größte Element im Raum. Wenn es zerknittert ist, fällt es sofort auf. Wenn es glatt und straff bezogen ist, verkauft es die ganze Unterkunft.

3. Licht maximal ausschöpfen

Ich bringe eigenes Licht mit, aber die Innenaufnahmen werden immer besser, wenn ich Ihr natürliches Licht als Basis habe. Zwei Minuten pro Raum genügen.

Sie planen einen Fototermin und wollen den Ablauf vorher gemeinsam besprechen?

Ich melde mich innerhalb eines Werktages persönlich bei Ihnen — mit einem konkreten Vorschlag für Ihr Objekt.

Termin anfragen

4. Kleine Inszenierungen, die verkaufen

Ein leerer Esstisch wirkt tot. Ein Frühstückstisch mit zwei Tassen, einer Karaffe und einem aufgeschlagenen Buch erzählt sofort eine Geschichte. Diese kleinen Szenen verdoppeln oft die emotionale Wirkung eines Bildes, ohne dass viel Aufwand entsteht.

5. Draußen aufräumen, nicht nur drinnen

Der Außenbereich verkauft Ferienunterkünfte an der Nordseeküste oft stärker als jedes Innenbild. Aber Mülltonnen, ein Firmenauto vor der Tür oder Werkzeug im Vorgarten machen das beste Objekt in Sekunden kaputt.

„Machen Sie einen Rundgang mit dem Handy in Selfie-Kamera-Modus. Was dort auffällt, wird auch auf den Fotos auffallen."

Das klingt seltsam, wirkt aber. Die Selfie-Kamera zeigt Räume weitwinklig und ähnlich verzerrt wie mein Objektiv. Wenn ein Kabel oder eine Zahnbürste dort auffällt, wird sie auch auf den Aufnahmen auffallen. Diese fünf Minuten sparen später eine halbe Stunde Retusche und teils sogar einen Nachschuss.

Und wenn Sie einmal etwas vergessen?

Keine Sorge. Ich helfe vor Ort mit — bei jedem Shoot räume ich Details weg, richte Kissen, korrigiere Bilderrahmen. Aber ehrlich gesagt: Je besser die Unterkunft schon vorbereitet ist, desto mehr Zeit habe ich für das, wofür Sie mich eigentlich buchen — für die Perspektive, das Licht und die eine Aufnahme, die Ihr Inserat wirklich anders macht.

Wenn Sie diese fünf Punkte vor meinem Kommen abhaken, gewinnen wir beide: Sie bekommen bessere Bilder, ich brauche weniger Retusche-Zeit — und Ihr Inserat startet mit einem echten Vorsprung.